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Der Sportabzeichentag für Fürther Schulen

10. Sportabzeichentag für Fürther Schulen

Freitagnachmittag, 15.05 Uhr. Ein letztes Mal schickt Starter Ingo Kretschmer mit dem Kommando „Auf die Plätze - fertig - los“ vier Schülerinnen auf die 50 Meter-Strecke, etwa zwölf Sekunden später geben die Zeitnehmer der Protokollführerin Brigitte Portzky die handgestoppten Zeiten in die Prüfkarten, dann heißt es „Stationen abbauen“. Und das war`s, zumindest für die Teilnehmer am „10. Sportabzeichentag für Fürther Schulen“. Für die 42 Prüfer und Helfer jedoch waren noch Aufräumen und Nachbereitung angesagt.

863 Schülerinnen und Schüler aus acht Fürther Schulen waren dem Aufruf des Sportkreises Fürth gefolgt und hatten sich zur Abnahme der Anforderungen für das Deutsche Sportabzeichen in den Disziplingruppen Ausdauer (800 m-Lauf), Kraft (Schlagball), Schnelligkeit (30-, 50-, 100 m-Lauf) und Koordination (Weit-/Zonenweitsprung), auf dem Charly-Mai-Sportfeld eingefunden. (Der Nach-weis der Schwimmfertigkeit muss noch im Rahmen des Schulsports erbracht werden.) Ein neuer Teilnahme-Rekord, der den Verantwortlichen ein Höchstmaß an logistischer Organisation und Einsatz abverlangt hat. Belohnt wurden sie von der sichtbaren Begeisterung und dem Stolz der Teilnehmer über die eigenen Leistungen und der der Mitschüler.

Die Vorbereitungen hatten bereits im November 2013 begonnen. Eine eigens eingerichtete Arbeits-gruppe hatte es sich zur Aufgabe gemacht, anlässlich der zehnten Wiederholung der auf Kreis-ebene erstmals 2005 durchgeführten Veranstaltung etwas Besonderes auf die Beine zu stellen. So war geplant, allen Schülern eine „Verpflegungstüte“ mit Obst, Saft/Mineralwasser, Traubenzucker und Müsliriegel zu spendieren. Daneben sollten als äußeres Erkennungszeichen alle Teilnehmer mit T-Shirts ausgestattet werden. Axel Bauer, dem für die zeitliche Abwicklung zuständigen Manager, gab als Kapazitätsgrenze etwa 800 Teilnehmern vor.

Wer sollte die „Wohltaten“ bezahlen? Dem Kreisvorsitzenden Walter Köhler blieb es vorbehalten, Sponsoren aus der Region zu finden, mit deren Unterstützung die Planungen umgesetzt werden konnten. Einigen Firmen war es spontan eine Herzensangelegenheit, den Schüler-Fitnesstest zu fördern, andere mussten mehrmals „angegangen“ werden. Letztlich aber waren genügend Geld- und Sachspenden zugesagt.

Ein weiteres Problem war die personelle Ausstattung. Für die Mitglieder der Kreisvorstandschaft ist es seit Jahren schon Ehrensache, dabei zu sein, wofür die Berufstätigen sogar einen Urlaubstag opfern. Sportabzeichenreferent Peter Hertlein war es schließlich gelungen, neben seinen lizenzier-ten Prüfern weitere Freiwillige zu rekrutieren, so dass am Veranstaltungstag schließlich 42 Helfer bereit standen, um den Aufbau und Betrieb der Stationen zu bewerkstelligen.

Wie vorgegeben trafen um dreiviertel Acht die ersten Schulklassen ein. Um acht Uhr gingen die ersten Schüler an den Start, schließlich mussten die „Schulbusschulen“ pünktlichst durch die Stationen geschleust sein, um ihre Abfahrtszeiten nicht zu verpassen. Um 16.45 Uhr konnte der Sportplatz besenrein an den Platzwart übergeben werden. Die sommerlichen Temperaturen hatten nicht nur von den Teilnehmern Ausdauer und Durchhaltevermögen verlangt, auch die Ehrenamt-lichen – hier insbesondere die Sandrechner beim Weitsprung und die Weitenmesser beim Schlagballwurf – mussten körperliche Höchstleistungen bringen.

Von den begleitenden Lehrkräften erhielten alle eingesetzten Kräfte Dank und Lob und auch Markus Braun, der „Sport-Bürgermeister“ der Stadt Fürth, bewunderte das Leistungsvermögen des BLSV und der BSJ im Sportkreis Fürth. Nicht unerwähnt werden darf die Hilfestellung der Damen der mittelfränkischen Bezirksgeschäftsstelle, die das Team bei der Vorbereitung unterstützt haben und den Schulen bei der Auswertung mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Vorstandschaft des Sportkreises Fürth sagt allen herzlichen Dank!

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